Resilienz ist keine abstrakte Größe. Sie entscheidet darüber, wie gut Systeme auf unerwartete Entwicklungen reagieren können - und ob sie auch unter Belastung funktionsfähig bleiben.

Der Resilienz-Index 2026 untersucht erstmals, wie Bevölkerung, Wirtschaft und Einsatzkräfte Krisen wahrnehmen, bewerten und sich vorbereiten.

Er soll Orientierung bieten, Zusammenhänge aufzeigen und den Blick für zentrale Faktoren von Wiederstandskraft und Anpassungsfähigkeit schärfen..

Studie veröffentlicht am 21. Mai 2026

Deutschland befindet sich in einer Zeit multipler Krisen: geopolitische Spannungen, Extremwetter, Cybervorfälle, Versorgungsrisiken und gesellschaftliche Polarisierung prägen zunehmend den Alltag vieler Menschen.

Doch wie resilient ist unsere Gesellschaft tatsächlich?

Der Resilienz-Index 2026 liefert erstmals ein umfassendes Lagebild zur Krisenwahrnehmung und Krisenvorsorge in Deutschland. Gemeinsam mit FGS Global und der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW hat der Sicherheitsdialog mehr als 2.500 Menschen befragt - darunter Bürgerinnen und Bürger, Führungskräfte aus der Wirtschaft sowie Angehörige von Blaulichtorganisationen.

Die Studie zeigt, wie sicher sich Menschen fühlen, wie gut Deutschland vorbereitet ist und wo die größten Herausforderungen für Politik, Wirtschaft und Gesellschaft liegen.

Grußwort zur Studie von Andrea Lindholz

Die wichtigsten Ergebnisse auf einen Blick

Jede dritte befragte Person und bei den unter 18-34-Jährigen war sogar jede zweite Person innerhalb der vergangenen 12 Monate von einer Krise betroffen.

58% der Bevölkerung sieht die Regierung ganz klar in der Verantwortung zu handeln. Sie glauben, die Bundesregierung sollte mehr tun, um die Resilienz in Deutschland zu stärken.

5 von 10 Befragten geben an, bereits erste Maßnahmen zur Krisenvorsorge getroffen zu haben (z. B. Vorrate, Heizung).

Gemeinsam für eine resiliente Gesellschaft

Sicherheitsdialog

Daniel Auwermann
Co-Initiator

FGS Global

Eva Christiansen
Partner

Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung NRW

Prof. Dr. Jakob Schirmer